Spatenstich für klimaangepasstes Zentrum Gedern

Gedern / Mit dem offiziellen Spatenstich am 02.03.2026 ist der Startschuss für die Neugestaltung mehrerer zentraler Freiflächen in Gedern gefallen (Abbildung: v.l.n.r Bürgermeister Guido Kempel, Martin Grundl (Stadt Gedern), Erster Stadtrat Herbert Weber, Katharina Müller und Nicole Nagel von ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung, Benjamin Hain (Garten- & Landschaftsgestaltung Hain GmbH) Quelle: Stadt Gedern 2026). Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ werden der „Columbia-Platz“, der „Platz am Gänsbach“ sowie die Brunnenanlage „In der Bäch“ klimaangepasst aufgewertet und neugestaltet.

Mit der Maßnahme wird gezielt in die Aufenthaltsqualität der Stadtmitte investiert und zugleich die Verbindung zwischen Wohngebieten, Nahversorgung und Grünräumen gestärkt. Ziel ist es, die vorhandenen Potenziale besser zu nutzen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt weiter zu fördern.

Das Programm „Lebendige Zentren“ stärkt Innenstädte als lebendige Orte der Begegnung und Vielfalt. Durch die Neugestaltung und bessere Vernetzung der Freiräume entstehen in Gedern attraktive Aufenthaltsorte für alle Generationen. Gleichzeitig leisten die zusätzlichen Grünstrukturen, Verschattungen und Pflanzungen einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und erhöhen die Hitzeresilienz in der Stadt – insbesondere in zunehmend heißen Sommerperioden.

Ganzheitliches Konzept und Attraktivierung

Die öffentlichen Freiflächen und kleineren Plätze sind im Programmgebiet in Gedern zwar verteilt vorhanden, laden bisher durch ihre Gestaltung und Ausstattung wenig zum Verweilen ein. Die drei Einzelmaßnahmen werden im Rahmen einer übergeordneten landschaftsgestalterischen Planung gemeinsam betrachtet und umgesetzt. Dadurch entsteht ein zusammenhängendes Freiraumsystem, dass die Stadtmitte von Gedern nachhaltig stärkt.

Der „Columbia-Platz“ soll grundlegend aufgewertet und geordnet werden. Geplant ist ein zentraler, neu gepflasterter Aufenthaltsbereich mit Sitz-, Verweil- und Balancierelementen sowie einem kleinen Wasserspiel, die Pflanzung von weiteren Bäumen und die Anlage von Stauden-Mischpflanzungen. Ziel ist außerdem, die Sichtbarkeit des Gänsbachs herzustellen und in die Gestaltung mit einzubinden. 

Der Verbindungsweg und die angrenzende Rasenfläche zwischen Nahversorgungsbereich und Wohngebiet sollen als „Platz am Gänsbach“ neugestaltet werden. Vorgesehen sind neben der neuen Pflasterung des Weges, ein Zugang zum Wasser mit verschatteten Sitzelementen, die Schaffung weiterer Sitzbereiche auf der Rasenfläche sowie die Neupflanzung von Bäumen und die Anlage von Strauchpflanzungen und Staudenbeeten.  

Um die Fläche am „Brunnen in der Bäch“ attraktiver zu gestalten, werden neben der Sanierung des vorhandenen Brunnenbereichs sowie dem Schutz der vorhandenen Trauerweide, verschiedene Sitzelemente und Pflanzungen angelegt. Im Bereich hinter dem Brunnen laden fest installierte Hängematten zum Verweilen ein.

Die Freianlagenplanung erfolgte durch das Büro Drees & Sommer SE. Die Bauleitung für die Bauausführung übernimmt das Büro Scholtissek Landschaftsarchitekten.

Fertigstellung der Flächen im Sommer 2026 geplant

Mit dem Spatenstich beginnt nun die sichtbare Umsetzung eines wichtigen Projekts der Integrierten Stadtentwicklung – ein weiterer Schritt hin zu einer lebendigen, attraktiven und identitätsstiftenden Innenstadt, deren Freiflächen künftig Teil der Gesamtwahrnehmung von Gedern, auch im Rahmen der Landesgartenschau Oberhessen 2027, sein werden. Die Fertigstellung der drei Flächen ist im Sommer 2026 geplant.

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